09/10/2026 0 Kommentare
Gottesdienst zur Eröffnung der Winterarbeit
Gottesdienst zur Eröffnung der Winterarbeit
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Gottesdienst zur Eröffnung der Winterarbeit
Samen der Hoffnung setzen
Zum Herbstgottesdienst kamen Frauen aus verschiedenen Frauenhilfegruppen in Kamen in der Pauluskirche zusammen. Pfarrerin Isabell Wolf hatte für ihre Predigt einen Apfel mitgebracht.
Sie erzählte die Geschichte von Korbinian Aigner, einem katholischen Priester, dessen Leidenschaft der Obstanbau und ganz besonders Apfelsorten waren.
Als er auf Grund seines Widerstandes gegen Hitler 1941 ins KZ nach Dachau kam, leistet er seine Zwangsarbeit hauptsächlich in der Landwirtschaft. Zwischen Baracken züchtet er neue Apfelsorten, sie trugen die Namen KZ-1, KZ-2, KZ-3 und KZ-4. Eine Sorte; KZ-3 blieb bis heute erhalten, es ist der Korbiniansapfel. Was für eine Hoffnungsgeschichte.
Auch Jeremia setzte in biblischen Zeiten so ein Hoffnungszeichen. Er kaufte einen Acken obwohl Jerusalem fallen würde.
„Auch wir brauchen solche Hoffnungszeichen. Vertrauen haben für den nächsten Schritt. Kern in die Erde legen, die Hand ausstrecken und Gott das Wachsen überlassen. Denn in der Ernte liegt die Möglichkeit eines Neuanfangs,“ so Pfarrerin Wolf.
Mit der Kollekte für das Frauenhaus der Ev. Frauenhilfe in Soest, wurde auch ein Zeichen der Hoffnung für einen Neuanfang gesetzt
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